Parlamentarischer Abend im Pergamonmuseum

     

     Kurt Rossmanith, MdB bei seiner Rede vor dem Pergamonaltar

Berlin. Er ist über 2.000 Jahre alt und galt als eines der Weltwunder der Antike: der Pergamonaltar. Vor diesem beeindruckenden Monument begann am 25. Januar 2005 der Parlamentarische Abend der Parlamentsgruppe Luft- und Raumfahrt des Deutschen Bundestages und der MTU Aero Engines GmbH. Ort der Veranstaltung war das Pergamonmuseum in Berlin Mitte, das mit seinen mehrere tausend Jahre alten Exponaten aus Vorderasien zu den weltweit bedeutendsten Museen für antike Kultur zählt. „Heute Abend können wir Hochtechnologie an zwei Beispielen bewundern: an der Kultur und Wissenschaft der Antike und an den Triebwerken der MTU“, so der stellvertretende Generaldirektor der Berliner Museen, Prof. Dr. Günther Schauerte. 

Über 300 Persönlichkeiten aus der Politik sowie der Luft- und Raumfahrtbranche nahmen an dem Parlamentarischen Abend teil. Mehr als 60 Bundestagsabgeordnete, ein Minister, mehrere Staatssekretäre und zahlreiche hohe Beamte aus Berliner Ministerien sowie ranghohe Vertreter der Bundeswehr waren erschienen, um sich über die Zukunft der Luft- und Raumfahrt in Deutschland und über den führenden deutschen Triebwerkhersteller, die MTU Aero Engines, zu informieren. 

Eingeleitet wurde der Abend durch den Vorsitzenden der Parlamentsgruppe, Kurt Rossmanith, MdB, der die zahlreich erschienen Gäste begrüßte. Besonders erfreut zeigte sich Rossmanith über die Anwesenheit des stellvertretenden Vorsitzenden der französischen Parlamentsgruppe, Depute Professor Christian Cabal, der zusammen mit seiner Frau gekommen war. Auch dem Museumsdirektor Prof. Dr. Günther Schauerte, der für diesen Parlamentaischen Abend das Pergamonmuseum zur Verfügung gestellt hatte, sprach Rossmanith seinen Dank aus.

v.li.n.re.: Kurt Rossmanith,  Udo Stark, Jörg Schönbohm, Prof. Christian Cabal

     

     MTU-Chef Udo Stark stellt sich den Gästen vor.

Anschließend stellte sich der neue Vorsitzende der MTU-Geschäftsführung, Udo Stark, den Gästen vor. Stark bekräftigte, dass er die Eigenständigkeit der MTU weiter festigen wolle und auf Kontinuität bei den Triebwerksprogrammen setzt. „Die Zeichen für unsere Branche und für die MTU im Besonderen stehen gut“, so der MTU-Chef.

Nach dem offiziellen Teil des Abends bildete das „Ischtar-Tor“ aus dem antiken Babylon die Kulisse für angeregte Gespräche. Somit wurde das Herzstück des Museums in seiner eigentlichen Bedeutung als Kommunikations-Knotenpunkt nach über 2000 Jahren wieder belebt. „Ich kann nicht glauben, dass ich hier unter diesen Mauern einen Parlamentarischen Abend erlebe. Ich bin unglaublich beeindruckt“, so der Flottillenadmiral und oberster Kommandeur der Marineflieger, Wolfgang Kalähne. 

Somit war dieser Abend der Parlamentsgruppe und der MTU Aero Engines nicht zuletzt wegen der eindrucksvollen Örtlichkeit ein voller Erfolg.

 

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Text: MTU Aero Engines, Büro Berlin

Fotos: MTU Aero Engines
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