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Auf
Einladung durch die „Parlamentsgruppe Luft- & Raumfahrt“
und dem „Forum Luft- und Raumfahrt
e.V.“ fand am Abend des 29. November 2005 eine Veranstaltung zum
Schwerpunktthema `Forschung
und Technologie` der deutschen Luftfahrtindustrie statt. Nahezu
200 Gäste, darunter etwa 40 Bundestagsabgeordnete, zahlreiche Gäste
aus den Ministerien, aus der Regionalpolitik und Gästen aus
Forschungseinrichtungen und aus der Industrie waren gekommen, um
den Vortrag von Herrn Gerhard Puttfarcken zu hören.
Airbus - Schwerpunkt Forschung und Technologie
Herr
Puttfarcken begann seinen Vortrag mit einer Übersicht zum Airbus
Produktportfolio, zur aktuellen Marktsituation und zu den
Erfolgsmeldungen des Jahres 2005.
Im
Januar wurde der A380 der Öffentlichkeit vorgestellt und
mittlerweile absolvieren mehrere Prototypen die Flugerprobung. Im
Oktober gab Airbus den Start der Entwicklung für die A350
bekannt, die neue Maßstäbe für Direktverbindungen im
Langstreckenverkehr setzen wird. Im November landete der erste
A380 in Hamburg Finkenwerder, der nun für die Tests der
Kabinenausstattung vorbereitet wird. Die aktuelle Marktsituation
der Luftfahrtindustrie zeigt eine weiterhin hervorragende
Platzierung von Airbus. Bis Dezember plant Airbus 370 Flugzeuge
auszuliefern und hat damit wiederholt die Nase deutlich vor der
Konkurrenz.
Diese
Erfolge basieren nicht zuletzt auf der konsequenten Umsetzung
einer Forschungs- und Technologiestrategie, die Airbus gemeinsam
mit deutschen Zulieferern und Forschungseinrichtungen verfolgt und
die mit Mitteln aus dem deutschen Luftfahrtforschungsprogramm gefördert
wird.
Aufbauend
auf die Kernkompetenzen (1) Rumpf /Rumpfsysteme (2) Kabine
/Kabinensysteme (3) High-Lift (Hochauftrieb) (4) Seitenleitwerk,
bei denen Airbus Deutschland die Eigenverantwortungen von der
Entwicklung und Erprobung bis zur Fertigung und Auslieferung der
Komponenten trägt, wurden von Herrn Puttfarcken die nationalen
Technologieschwerpunkte einzeln beschrieben.
Die
wachsende Bedeutung notwendiger Luftfahrtforschungsaktivitäten
kommt besonders zur Geltung, wenn man in der Zeitachse die Anhäufung
laufender Entwicklungen (A380, A400M) und neuer
Flugzeugentwicklungen (A350, weitere Programme) feststellt. Die
Vorbereitung zukünftiger Flugzeuggenerationen erfordert noch
weiter steigende Anstrengungen in der Luftfahrtforschung und
entsprechend auch im Entwicklungsaufwand.
Neue
internationale und nationale Ansätze sind gefragt, um in der
transatlantischen Konkurrenz zu bestehen. Dazu braucht die europäische
Luftfahrt vor allem auch etablierte „level playing field“
Bedingungen.
Ein
herzliches Dankeschön geht hiermit auch an die Landesvertretung
der Freien Hansestadt Bremen. Durch die gastfreundliche Betreuung
und professionelle Bewirtung wurde allen Interessenten ausreichend
Zeit für persönliche Gespräche in angenehmer Atmosphäre
geboten.
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